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Interview mit CEO Ralph Siegel, der bei Hochdorf einen Ritt auf Messers Schneide wagt

Interview mit CEO Ralph Siegel, der bei Hochdorf einen Ritt auf Messers Schneide wagt

Interview von Jürg Vollmer

Als Ralph Siegl im Januar 2022 beim Milchpulver-Produzenten Hochdorf notfallmässig das Steuer übernahm, war er der dritte CEO in nur vier Jahren. Seine Vorgänger hatten seit 2016 rund 500 Millionen Franken verloren. Der neue CEO greift konsequent durch, aber Wunder kann auch er nicht bewirken.

Ralph Siegl muss mit seiner neu zusammengestellten Geschäftsleitung in einem gewaltigen Turnaround unprofitable Kundenbeziehungen ausmisten, neue Produkte entwickeln und rentable Aufträge an Land ziehen – sowie die Beziehung zum Grosskunden und Grossaktionär Pharmalys für beide Seiten gewinnbringend gestalten. Und das alles gleichzeitig.

Es ist ein Ritt auf Messers Schneide – und Ende April 2024 sieht es so aus, als ob dieser Ritt brutal beendet wird: Die Aktie ist von 350 Franken auf 1.32 Franken abgestürzt, der Börsenwert des Unternehmens liegt bei nur noch 3 Millionen Franken.

Wenn Hochdorf keinen neuen Investor findet und die Holding aufgelöst werden muss, verlieren die Aktionäre ihr gesamtes Geld – und die Schweizer Milchbauern den Abnehmer für 380 Millionen Kilo Milch (11% der gesamten Schweizer Milchmenge). Am 15. Mai 2024 wird die Hochdorf-Generalversammlung darüber entscheiden.

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Interview mit CEO Ralph Siegl, der bei Milchpulver-Produzent Hochdorf einen Ritt auf Messers Schneide wagt von Jürg Vollmer

Seit 2022 ist Ralph Siegl CEO von Milchpulver-Produzent Hochdorf, der zuvor 500 Millionen Franken verpulverte. Der neue CEO greift konsequent durch, aber Wunder kann auch er nicht bewirken.

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