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Die Milchpulverfabrik Hochdorf verpulverte in drei Jahren 500 Millionen Franken

Die Milchpulverfabrik Hochdorf verpulverte in drei Jahren 500 Millionen Franken

Text & Bild: Jürg Vollmer

Von 2016 bis 2018 investierte die Milchpulverfabrik Hochdorf 500 Millionen Franken in eine Strategie, welche für die drittgrösste Milchverarbeiter der Schweiz verheerende Folgen hat: Die Hochdorf-Aktie ist im freien Fall. Wie konnte es so weit kommen? Meine Recherche führt von Hochdorf LU über Litauen und Ostdeutschland nach Sulgen TG .

Hochdorf ist – nach Emmi und Cremo – die drittgrösste Milchverarbeiterin des Landes und der wichtigste Milchpulver-Lieferant für die Schweizer Schokoladenindustrie. Aber Hochdorf schreibt seit 2017 Verluste.

Nach 2017 und 2018, als der Kurs der Hochdorf-Aktie monatelang über 350 Franken lag, ist die Aktie deshalb in einem kontinuierlichen Sinkflug – und seit September 2023 im regelrechten Sturzflug. Im August 2023 kostete eine Hochdorf-Aktie noch 28 Franken – Ende April 2024 ist sie mit 1.32 Franken kaum das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurde.

Mit der «Strategie 2016–2020» wollte Hochdorf hoch hinaus

Der Absturz ist das Resultat der gescheiterten «Strategie 2016–2020» der damaligen CEOs Thomas Eisenring (2013-2019) und Peter Pfeilschifter (2020-2022), die Hochdorf «zu einem global tätigen, profitablen Nischenunternehmen mit Premiumprodukten machen» sollte.

Lesen Sie meine Recherche:

Hochdorf-Aktie im freien Fall, nachdem der Milchpulver-Produzent in drei Jahren 500 Millionen Franken verpulverte von Jürg Vollmer

Von 2016 bis 2018 verpulverte Hochdorf 500 Millionen Franken. Jetzt ist die Aktie im freien Fall. Wie konnte es so weit kommen? Meine Recherche führt von Hochdorf LU über Litauen nach Sulgen TG.

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